„Völkerschauen“ und Exotismus: Die Kolonialität des Zooparks

Klara Giesler, Lena Winter, Roxane Kulenkamp

Erstmalig veröffentlicht am 15.3.2019

Im Erfurter Zoopark werden nicht nur Tiere, sondern auch Menschen zur Schau gestellt. Dies verrät schon ein Blick auf die dort seit rund zehn Jahren stattfindenden Veranstaltungen bzw. auf deren Ankündigungen auf der Zoo-Homepage und dem offiziellen Online-Portal der Stadt. Seit der ersten ’’Tropennacht’’ im Jahr 2010 gab es dort fast jedes Jahr ’’in exotischer Atmosphäre’’ ’’eine mitreißende Afrika-Show’’[1], ’’Indianer’[2] sowie ’’fabelhafte Wesen und außergewöhnliche Musik aus den Heimatländern vieler unserer Zootiere’’[3] zu sehen.

Wer das Zoogelände betritt, trifft nicht weit vom Eingangsbereich entfernt, in dem Gebäude, in dem Löwen und Erdmännchen hausen, auf eine Wachsfigur. Sie soll vermutlich – es gibt zu ihr und zur Ecke, in der sie steht, keinerlei Informationen– eine ’’typische’’ Frau aus der ’’Heimat’’ der Löwen, ein nicht weiter spezifiziertes ’’Afrika’’, darstellen. Dafür ist sie dunkelbraun gefärbt, mit gemustertem Tuch und Kopfbedeckung sowie Schmuck eingekleidet und trägt auf ihrem Kopf ein Gefäß mit Pflanzenresten. Um sie herum stehen verschiedene Tongefäße, an der Wand hinter ihr hängen Fotografien von Hütten.

Der Erfurter Zoo öffnete seine Tore 1959, d.h. im nationalen und internationalen Vergleich eher spät. Mit der simultanen Zurschaustellung von exotisierten, auf rassistische Stereotype reduzierten Menschen und Tieren schließt er aber noch heute an eine Praxis an, die bis ins Kolonialzeitalter zurückreicht.

Abbildung 1: Menschenfigur neben dem Löwengehege im Erfurter Zoopark.
© Roxane Kulenkamp, 2019

Beherrschende Blicke und Abenteuer-Erlebnis

Die Gründung der ersten deutschen Zoos in den 1840er-Jahren folgte einem mit der Industrialisierung wachsenden Bedürfnis nach ’’authentischer’’ Natur und Abenteuer. Als ’’grüne Oasen’’ [4]boten sie sowohl Angehörigen bürgerlicher Schichten, als auch der städtischen Arbeiterschaft einen Gegenpart zur entfremdenden urbanen Hektik und der Eintönigkeit des Fabrikalltags. Der Zoo lieferte dabei Erholung, Bildung und spektakuläre Unterhaltung zugleich.[5]

Die ausgestellten ’’wilden’’ Tiere stammten aus kolonisierten Gebieten in Afrika, Asien und aus Amerika.[6] Nach Europa gelangten sie im Rahmen eines Handels mit der ’’kolonialen Massenware’’[7] Tier, das sich zu einem immer größeren Geschäft entwickelte. Die Netzwerke und Lieferketten, auf denen etwa der Hamburger Tierhändler Carl Hagenbeck sein Imperium aufbaute, waren dabei recht komplex, wobei in den Kolonien nicht nur Tiere gefangen und nach Europa verschifft wurden (von denen viele den Transport nicht überlebten). Es kam dort auch zu massiven Eingriffen in die lokale Fauna und Flora: Um die Tiere einfangen zu können, erschossen die Jäger häufig ganze Herden[8]und brannten Waldgebiete ab.[9]Die fatalen Konsequenzen, die daraus resultierenden Veränderungen von lokalen Ökosystemen, sind bis heute spürbar.[10]
Die Gefangenschaft der aus den Kolonialgebieten stammenden Tiere im Zoo versinnbildlichte die europäisch-weiße Dominanz über den Rest der Welt.[11]Die Zoobesucher*innen konnten an dieser Dominanz zumindest auf der symbolischen Ebene teilhaben. Auch sie waren ermächtigt, jene Tiere, die stellvertretend für ihre Herkunftsgebiete standen, einem wissenden und kontrollierenden Blick zu unterwerfen, der sie stets und von allen Seiten sah, ohne unbedingt selber gesehen zu werden. Damit der Zoo diese Effekte erzielen konnte, war es wichtig, dass sie die Tiere zwar gezähmt, aber dennoch wild genug waren und eine gewisse Herausforderung darstellten. Damit im Zusammenhang stand auch, dass Zoos einerseits durch spektakuläre Inszenierungen, die alle Sinne ansprachen, etwa mit Tierschauen versuchten,für Aufregung und Nervenkitzel zu sorgen. Gleichzeitig präsentierten sie sich als Bildungsorte, in denen ’’wissenschaftliche Erkenntnisse’’ vermittelt werden. Auch gegenüber der Öffentlichkeit wurde betont, dass im Zoo wissenschaftliches Wissen produziert werde, da dort Forscher*innen verschiedener Disziplinen die ausgestellten Wesen beobachteten, vermaßen und mit ihnen Experimente durchführten. Dies trug dazu bei, dass Zoos das Label ’’wissenschaftlich’’ führen konnten, was ihnen eine Aura von Seriosität verlieh, über die sie sich von ähnlichen Freizeitorten wie Kuriositätenkabinetten, Zirkus oder Jahrmärkten abgrenzen konnten. 

Von der ’’Völkerschau’’

Zu den Wesen, die in deutschen Zoos ’’Objekte’’ wissenschaftlicher Untersuchungen und beherrschender Blicke, aber auch Protagonist*innen von Bühnenspektakeln wurden, gehörten ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in zunehmendem Maße auch Menschen. Von da an und bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gehörten Zoos nämlich zu den wichtigsten Aufführungsorten von sogenannten ’’Völkerschauen’’. In ihnen traten ganze Gruppen – oder ’’ethnografische Truppen’’[12] – ’’fremder’’ Menschen in Bühnenshows auf. Diese beinhalteten aufwendig inszenierte Musik- oder Tanzdarbietungen, oft auch solche, in denen Menschen und Tiere zusammen auftraten. Die Menschen wurden als ’’typische’’ Vertreter*innen der Gebiete, manchmal gar der Kontinente, präsentiert, aus denen sie vermeintlich ’’kamen’’; was sie aufführten, wurde dem Publikum als ’’authentisches Brauchtum’’ verkauft. Neben den Shows gab es auch ’’Dörfer’’, in denen Zoobesucher*innen beispielsweise ’’Senegalesen’’ oder ’’Lappländer’’ dabei beobachten konnten, wie sie ihren vermeintlich alltäglichen Tätigkeiten nachgingen. Sowohl das auf der Bühne, als auch das in den Dörfern Aufgeführte, entsprach jedoch kaum den komplexen und vielfältigen Lebensrealitäten der sozialen Gruppen, die in den Gebieten, die sie repräsentieren sollten, lebten. Vielmehr ging es darum, Stereotype und Klischees zu bedienen, die über Kolonialliteratur, Konsumgüterwerbung aber auch Wissenschaft bereits in weiten Teilen der Bevölkerung kursierten und Erwartungshaltungen erzeugten. In den Worten des afrodeutschen Schriftstellers und Schauspielers Theodor Wonja Michael, der als Kind in einer ’’Völkerschau’’ auftrat:

’’In der Völkerschau waren wir das, was sich die Menschen in Europa in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts unter ’Afrikanern’ vorstellten, ungebildete, mit Baströcken bekleidete, kulturlose Wilde.’’ (Theodor Wonja Michael)[13]

Die wichtigste Eigenschaft der Figuren, welche die Darsteller*innen in ’’Völkerschauen’’ verkörperten, war ihre ’’Andersartigkeit’’. Dem Literaturwissenschaftler Edward Said zufolge sind solche Praktiken des ’’othering’’ die Basis, auf der die eigene kollektive Identität in modernen europäischen Gesellschaften konstruiert wurde.[14]Europäer*innen versuchten, sich in Abgrenzung zu dem zu definieren, was sie nicht oder nicht mehr sein wollten, nämlich ’’wild’’ oder „exotisch“.[15] Dafür war es aber wichtig, dass Fantasien über dieses ’’Andere’’ stets präsent blieben. Das Schema, das dem ’’othering’’ zugrunde lag und liegt, ist hierarchisch. Die Andersheit der ’’Veranderten’’ mag faszinierend und anziehend sein, sie macht sie aber im Vergleich zum Eigenen mangelhaft (eben z.B. ’’un-’’ oder ’’noch’’ nicht zivilisiert) und ist abwertend. Die rassistischen Stereotype und Narrative von den unterlegenden ’’Wilden’’, welche die ’’Völkerschauen’’ reproduzierten, dienten entsprechend auch dazu, koloniale Herrschaftssysteme zu rechtfertigen. Vor diesem Hintergrund überrascht es auch nicht, dass einige der ’’Völkerschauen’’, die in Zoos zu sehen waren, von dort aus in andere Ausstellungskontexte wanderten, in denen sie ganz gezielt für koloniale Unternehmungen werben sollten.
’’Völkerschauen’’ im Allgemeinen und solche in Zoos im Besonderen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten Gegenstand intensiver historiografischer Forschung geworden, sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Akademie. Sie wurden teils von Menschen wie dem oben zitierten Theodor Michael vorangetrieben, die selbst als Darsteller*innen in ’’Völkerschauen’’ mitgewirkt hatten; teils basierten sie auf – wie es in der Forschung heißt – ’’Egodokumenten’’ wie Tagebüchern (etwa dem von Abraham Ulrikab), in denen die Darsteller*innen ihre Erlebnisse niederschrieben.[16]

Die Einblicke, die diese Dokumente bieten, sind zentral, um die mannigfaltigen Motive zu verstehen, die auch Menschen bewegten, in ’’Völkerschauen’’ aufzutreten, die nicht aus den Kolonialgebieten verschleppt worden waren. So war die Teilnahme an ihnen in den 1930er-Jahren oft die einzige Überlebensmöglichkeit für schwarze Menschen in Deutschland, da sie eine der wenigen noch verfügbaren Einnahmequellen waren und gleichzeitig (minimalen) Schutz vor Verfolgung boten. Ein Beispiel hierfür ist der Pianist Kwassi Bruceaus Togo, der bei weißen deutschen Adoptiveltern aufgewachsen war und über dessen Lebensgeschichte die Ausstellung zurückgeschaut berichtet, die das Museum Treptow-Köpenick in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin Postkolonial entwickelt hat.[17]
In der jüngeren Beschäftigung mit der Geschichte von ’’Völkerschauen’’ ging es immer auch darum, die Handlungsmacht (’’agency’’) der Darsteller*innen herauszuarbeiten und sie auf diese Weise nicht länger als passive Objekte des Blicks der Schaulustigen zu behandeln. Gleichzeitig wurde die ungeheure Gewaltförmigkeit der ’’Völkerschauen’’ kenntlich gemacht. So sind die enormen körperlichen und seelischen Qualen zu Tage getreten, denen Menschen in ’’Völkerschauen’’ und an deren Rande ausgesetzt waren – Tausende sind dabei zu Tode gekommen! ’’Völkerschauen’’ haben, in anderen Worten, nicht nur zur Verbreitung rassistischer Weltanschauungen beigetragen, welche die kolonialen Gewaltsysteme informierten. Sie waren an sich schon Gewaltakte, die ihre Opfer entwürdigten und entmenschlichten.

…zum ’’African Village’’ und den Tropennächten


Abbildung 2: Protestaktion gegen das ’’Afrikanische Dorf’’ im Augsburger Zoo 2005. © Glick Schiller_Dea_Höhne, 2005. Veröffentlicht in: Schiller, Nina Glick; Dea, Data; Höhne, Markus: African Culture and the Zoo in the 21st Century: The African Village in the Augsburg Zoo and its wider Implications. Report to the Max Planck Institute for Social Anthropology,  Halle, (2005), S. 14

In Anbetracht der seit mehreren Jahrzehnten betriebenen Aufarbeitung der Geschichte von ’’Völkerschauen’’ ist es ein Skandal, dass sich bislang nur wenige Zoos eingehend damit auseinandergesetzt haben, dass sie als Ort derartiger Veranstaltungen dienten. Unbegreiflich ist es, dass im 21. Jahrhundert in vielen Zoos weiterhin oder wieder Menschen ausgestellt werden, eben zum Beispiel als Figuren neben Tiergehegen wie in Erfurt, oder in ’’Völkerschau’’-ähnlichen Spektakeln wie den ’’Tropennächten’’. Und geradezu zynisch mutet es an, dass dabei unter Verwendung einer diskriminierenden Sprache und rassistischer Narrative dieselben kruden Stereotypen über die ’’exotischen’’ und ’’wilden’’ ’’Anderen’’ auf den Plan gerufen werden, wie in ihrem historischen Vorläufermodell.
Entsprechend stieß der Augsburger Zoo auf vehemente Kritik, als er 2005 sein ’’African Village’’ eröffnete, in dem in einer ’’einmaligen afrikanische[n] Steppenlandschaft’’ nicht nur die Produkte und Dienstleistungen von ’’afrikanischen Silberschmieden’’ und „Zöpfchenflechtern“ feilgeboten wurde, sondern eine ’’Atmosphäre von Exotik’’. Insbesondere Vertreter*innen des Vereins Initiative Schwarze Menschen Deutschland (ISD) organisierten verschiedenen Protestaktionen, in denen sie auch betonten, dass derartige kolonialrassistischen Inszenierungen nicht geeignet sind, Toleranz und kulturellen Pluralismus zu fördern (siehe Kasten). Das ’’African Village’’ wurde in verschiedenen Mainstream-Informationsmedien problematisiert; die Proteste wurden prominent thematisiert und auch Gegenstand wissenschaftlicher Studien. Der Zoopark Erfurt führte seine erste ’’Tropennacht’’ volle fünf Jahre nach dem Skandal im Augsburger Zoo durch. Und setzte damit eine Geschichte fort, die Menschen – und auch Tieren – unwürdig ist.

’’Ganz offensichtlich scheinen sich den Veranstalter*innen die historischen Dimensionen ihres Projektes nicht zu erschließen, was vor dem Hintergrund der mittlerweile auch in Deutschland öffentlich stattfindenden Diskussionen zu Implikationen und Folgen der deutschen Kolonialherrschaft auf eine erstaunliche Resistenz verweist. Die Reproduktion kolonialer Blick-Verhältnisse, in denen schwarze Menschen als exotische Objekte, als Un- oder Untermenschen in trauter Einheit mit der Tierwelt in einer offenbar zeitlosen Dörflichkeit betrachtet werden können und den Mehrheitsdeutschen als Inspiration für künftige touristische Reiseziele dienen, ist wohl kaum als gleichberechtigte kulturelle Begegnung zu verstehen. Abgesehen davon, dass der afrikanische Kontinent nicht nur aus ’’Savanne’’ und ’’Dorf’’ besteht und sich nicht unter einem singulären Kulturbegriff (’’AfricanVillage’) subsumieren lässt, spricht die gesamte Herangehensweise der Veranstalter*innen von einer erschreckend ungebrochenen Verdrängung historischer Kontinuitäten, mit der die Aneignung und Einverleibung vermeintlich exotischer Orte und Menschen immer wieder neu begründet werden kann…. Es ist an der Zeit, sowohl Deutschlands mehrere Jahrhunderte andauernde Verstrickung in die koloniale Geschichte als historische Tatsache anzuerkennen und sich damit auseinander zusetzen als auch mit der geschichtslosen und folkloristischen Darstellung und Behandlung von Menschen afrikanischer Herkunft in diesem Land zu brechen. Eine kolonialrassistische Zur-Schau-Stellung im Zoo wird keinem Menschen gerecht!’’
 
Auszug aus: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland: Offener Brief zum ’’afrikanischen Dorf’’ im Augsburger Zoo, München, 18.05.2005. Verfügbar auf: http://www.derbraunemob.de/shared/download/2African_Village_ISD.pdf, Stand: 20.03.2019

[1]  https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/pm/2014/119125.html, letzter Zugriff: 04.03.2019

[2]  https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/am/2010/104493.html, letzter Zugriff: 04.03.2019

[3]  http://www.zoopark-erfurt.de/deutsch/aktuelles/tickets-tropennaechte.html, letzter Zugriff: 04.03.2019

[4]  Wessely 2008, S. 156.

[5]  Wessely 2008, S. 4.

[6]  Baratay/Hardouin-Fugier 2000, S. 110.

[7]  Anhalt 2007, S. 286.

[8]  Anhalt 2007, S. 290 ff.

[9]  Anhalt 2007, S. 292.

[10]  Gissibl 2010, S. 11. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass Tierhändler bei weitem nicht die einzigen Europäer*innen waren, die in Kolonialgebieten Jagd auf ’’wilde Tiere’’ machten. Auch viele Siedler und Reisende gingen dieser Betätigung nach, deren Repräsentation zu den Standard-Elementen kolonialer Populärkultur, etwa in ’’Afrikabüchern’’, gehörte. Bei der Trophäenjagd handelte es sich auch um eine ’’Performanz von Männlichkeit, Mut und Überlegenheit’’ (Gieslin, 2010, S. 21.), die sich insbesondere durch das Erlegen von Tieren wie Löwen ausdrückte und der Legitimation der Kolonialherrschaft diente.

[11]  Gissibl 2010, S. 17.

[12]  Ames 2012, S. 479.

[13]  Michael 2015, S. 19.

[14]  Said 1994, S. 3.

[15]  Moosavinia/ Niazi/ Ghaforian2011, S. 105.

[16]  Lutz et al. 2007.

[17]  http://zurueckgeschaut.de/hintergrund-ausstellung


Literaturverzeichnis

Quellen

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland: Offener Brief zum ’’afrikanischen Dorf’’ im Augsburger Zoo, München, 18.05.2005. Verfügbar auf: http://www.derbraunemob.de/shared/download/2African_Village_ISD.pdf, Stand: 20.03.2019

Erfurt.de – das offizielle Stadtportal der Landeshauptstadt Thüringens (o.V), ’’Erste Tropennacht im Thüringer Zoopark Erfurt mit sehr guter Resonanz’’, https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/am/2010/104493.html (2010), Stand: 04.03.2019

Erfurt.de – das offizielle Stadtportal der Landeshauptstadt Thüringens (o.V.), ’’Tropennächte im Thüringer Zoopark Erfurt: Tiere bei Nacht, orientalische Rhythmen und exotische Tänze!’’, https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/pm/2014/119125.html (2014), Stand: 22.12.2018.

Lutz, Hartmut, Kathrin Grollmuß, Hans Blohm, AlootookIpellie: Abraham Ulrikab im Zoo. Tagebuch eines Inuk 1880/81. Wesee: vdL:Verlag (2007).

Thüringer Zoopark Erfurt(o.V.), ’’Tropennächte im Thüringer Zoopark Erfurt: Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich.’’, http://www.zoopark-erfurt.de/deutsch/aktuelles/tickets-tropennaechte.html (2015), Stand: 04.03.2019.

Forschungsliteratur

Ames, Eric: ’’Carl Hagenbeck’s Empire of Entertainments’’, in: American Historical Review (2012), S. 478–480.

Anhalt, Utz: ’’Tiere und Menschen als Exoten – Exotisierende Sichtweisen auf das ’’Andere’’ in der Gründungs- und Entwicklungsphase der Zoos’’,https://d-nb.info/983804672/34, (2007), Stand: 13.01.2019.

Baratay, Éric/ Hardouin-Fugier, Élisabeth:Zoo – Von der Menagerie zum Tierpark, Berlin: (2000).

Gissibl, Bernhard: ’’Das kolonialisierte Tier: Zur Ökologie der Kontaktzone des deutschen Kolonialismus’’, in: Werkstattgeschichte, https://werkstattgeschichte.de/wp-content/uploads/2016/12/WG56_007-028_GISSIBL_TIER.pdf (2010), Stand: 26.01.2019.

Michael, Theodor: Deutsch sein und schwarz dazu, München: Dt. Taschenbuch Verlag (2015).

Moosavinia, Sayyed Rahim; Niazi, Nozar; Ghaforian, Ahmad: ’’Edward Said’s Orientalism and the Study of the Self and the Other in Orwell’s Burmese Days’’, in: Studies and Literature and Language, 2/1 (2011), S. 103–113.

Said, Edward: Orientalism, New York: Vintage Books (1994).

Schiller, Nina Glick; Dea, Data; Höhne, Markus: African Culture andthe Zoo in the 21st Century: The African Village in the Augsburg Zoo andits wider Implications. Report to the Max Planck Institute for Social Anthropology,  Halle, (2005).

Wessely, Christina: ’’’Künstliche Tiere etc.’ Zoologische Schaulust um 1900’’, in: NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin, 16/2 (2008), S. 153-182.

Zurückgeschaut (o.V.), ’’Erste deutsche Kolonialausstellung 1896/Treptower Park’’, http://zurueckgeschaut.de (2019), Stand: 04.03.2019.